Dienstag, 16. April 2013

[Bookreview] Cody McFadyen - das Böse in uns






"Es mag ein Zufall sein, dass du gerade dieses Buch in den Händen hälst.
Vielleicht aber auch nicht.
Ich habe dich schon lange im Visier und beobachte dich, während du diese Zeilen liest.
Ich kenne dein kleines Geheimnis. Es lastet wie ein dunkler Schatten auf deiner Seele.
Keine Angst.
Ich werde dich erlösen."

So der Klappentext des Thrillers, der schon lang in meinem Bücherregal wartete gelesen zu werden. Es war mein erster Titel von McFadyen und ich kann nun nachvollziehen, warum sich die Bücher so gut verkaufen. Ein Buch, das fesselte, Angst machte aber auch zu Nachdenken brachte und in einem Stück durchgelesen wurde. Hauptfigur in der Reihe ist die Agentin Smoky Barrett, die selbst ein großes Trauma erlitten hat durch einen brutalen Mord an ihrer Familie und nun selbst Psychopathen jagt.

Die Shortcut-Story: Eine junge Frau wird auf einem Flug unentdeckt ermordet. Sie ist transsexuell und der Sohn des Präsidenten. Schnell entwickelt sich die Fahndung zu einem Katz-und-Maus Spiel, denn es folgen weitere Morde, die sie jedoch wie eine gelegte Fährte zu einem Geschwisterpärchen führt, die seit Jahrzehnten aus Glaubensgründen mordet. Dennoch ist nicht alles so, wie es scheint.

Meine Meinung: Irre spannend, habe es in einem Zug durchgelesen und wollte es nicht mehr weglegen. Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Titel der Reihe durchlesen, die wohl auch bald erweitert werden wird. Es ist keine Trilogie und man kann jederzeit eines der Bücher kaufen, denn jedes steht für sich und erklärt die Geschichte der Protagonisten jedes Mal verständlich. Besonders faszinierend fand ich hier eben jene Smoky Barrett, mit ihrer schlimmen Vorgeschichte, dem Päckchen, was sie für sich zu tragen hat, mit ihrer Adoptivtochter. So unwirklich und dennoch meschlich. Für mich ist diese Figur weder schwarz noch weiß, sondern sie zeigt in diesem Buch mehrfach Gut und Böse in sich und macht für mich auch die Hauptspannung irgendwie aus. Früh in der Story merkt man, dass religiöser Fanatismus hinter dem Mordgeschehen stecken muss und ich vermutete eine weichgespülte Story, was aber in keinem Fall so war. Ab und an gab es jeoch schon Stellen, die sehr klischeehaft abgearbeitet wurden, aber die hielten sich in Grenzen. Ein wenig erinnerte mich die Story auch an die Krimi Serie wie CSI New York etc., die neben dem großen Mordfall noch Platz haben für einen witzigen Nebenplot haben , wie z.B. die Hochzeit der plappermäuligen Kollegin und ausserdem noch nebenbei wirklich witzige Sprüche zu reißen.


Ein Buch zum öfters lesen, wie ich finde. Kann es jedem empfehlen, der die Thematik gerne liest.
Der Preis fürs Buch lohnt sich, auch wenn ich es als Mängelexemplar gekauft habe. Aber ich finde, der Kratzer macht es nur noch authentischer, findet ihr nicht? ... :D

Kommentare:

  1. Ich hab schon so viel Gutes von dem Autor gehört, muss ich mir merken

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  2. dein Blog gefällt mir richtig gut, ein Leser mehr ;)
    lg ilgin

    iamilgin.blogspot.com

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  3. Klingt richtig gut :) Und ich mag die Genre normalerweise net so :3 Muss ich mir merken ;)

    lg Alisia

    alisiaswonderworldofbooks.blogspot.de

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